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Die Markisenstoffe | Stoffarten des Markisentuchs

Neben den Konstruktionen zur Befestigung sowie zum Aus- und Einfalten der Markise ist das Markisentuch von besonders großer Bedeutung. Sein Material entscheidet darüber, wie witterungsbeständig die Markise ist und welche Funktionen sie erfüllen kann. Im Folgenden werden deshalb verschiedene Stoffarten vorgestellt:


Die Markisenstoffe im Speziellen:

Acryl

Das wesentliche Merkmal eines Markisentuchs aus Acryl ist, dass das Garn während der Herstellung des Tuchs/während des Spinnens bereits eingefärbt wird und somit extrem lichtecht wird. Nach dem Färben und Spinnen wird der Stoff speziell imprägniert, so wird er wetterfest und bis zu einem gewissen Grad auch Schmutz abweisend. Acrylstoff wird heute bevorzugt bei Gelenkarmmarkisen und Wintergartenmarkisen verwendet, er dient in erster Linie dem Sonnen- und Wärmeschutz. Einer der wesentlichen Vorteile von Markisentüchern aus Acryl besteht in der hohen Farbbeständigkeit gegenüber beispielsweise UV-Licht. Das Tuch unterliegt somit nicht der Witterung und verblasst im Laufe der Jahre nicht. Acryl Markisentücher findet man unifarben, im Streifendesign sowie in bestimmten Regionen Europas auch mit vielen verschiedenen Muster und generell in nahezu allen erdenklichen Farben. Meist wird der Stoff einheitlich in Tuchbahnen in einer Breite von 1,20 Meter zugeschnitten.

PVC

PVC ist die gängige Abkürzung für den Verbundstoff Polyvinylchlorid. Markisentücher aus diesem Stoff bieten den entscheidenden Vorteil, dass sie prinzipiell jeder Witterung standhalten. So werden sie besonders häufig und bevorzugt an Markisen verbaut, die starr sind und nicht bei schlechter Wetterlage eingefahren werden können, wie etwa Markisoletten oder auch Korbmarkisen. Soll PVC auch bei beweglichen Markisen zum Einsatz kommen, so verwendet man dafür ein Tuch aus einem speziellen Polyestergewebe, das dann mit einer Schicht aus PVC überzogen wird. So bleibt das Tuch flexibel, aber dennoch witterungsbeständig. Markisentücher aus PVC sind meist blickdicht und somit auf ideal als Sichtschutz geeignet. Zu ihrem weiteren Vorteilen zählt, dass sie schmutzabweisend, vergleichsweise günstig und dazu umweltfreundlich sind, da sie vollständig recycelt werden können.

Polyester

Polyester als Gewebe kommt häufig als Alternative zu Markisentüchern aus Acryl zum Einsatz. Wichtig ist dabei jedoch, dass das Gewebe im Zuge der Fertigung mit geeigneten Stoffen imprägniert wird. Insbesondere ein Schutz vor UV-Einstrahlung muss dabei gewährleistet werden, andernfalls kann das Gewebe sowohl in seiner Festigkeit als auch in seiner Farbechtheit geschädigt werden - der Stoff würde mit der Zeit verblassen. Der entscheidende Vorteil einer Polyester Faser besteht, vor allem im Vergleich zu Acryl, jedoch darin, dass die Stoffe leichter und gleichzeitig stabiler hergestellt werden können.

Funktionale Zierelemente

Ein entscheidender Bestandteil des Markisentuchs kann ein Volant sein. Häufig wird er an offenen Gelenkarmmarkisen angebracht, um so auf elegante Art die Armtechnik zu verstecken. Gleichzeitig kann das Zierelement zusätzlich schattenspendend wirken. Hinsichtlich des Designs greift man heute zu weniger aufwendigen Formen als noch vor wenigen Jahren. Die meisten Volants sind leicht gewellt oder elegant, geradlinig und gerade. Viele moderne Markisenmodelle bieten die Möglichkeit, einen Volant nur bei Bedarf auszurollen, er kann dann mittels einer entsprechenden Elektronik gesteuert werden und dient beispielsweise bei sehr tief stehenden Sonne einem zusätzlichen Sonnen- bzw. Blendschutz. Hinsichtlich der Pflege der Volants soll darauf hingewiesen werden, dass die Maschinenwäsche aufgrund eines zu schnellen Verschleiß der Nähte nicht empfohlen wird. Zudem sollte variable Volants nur dann genutzt werden, wenn sie tatsächlich benötigt werden - auch so kann die Lebensdauer der Stoffbahnen erhöht werden.

Die Herstellung eines Markisentuchs

Auch die Art der Verarbeitung des Markisentuchs ist für dessen Qualität, Handhabung und Langlebigkeit von entscheidender Bedeutung. Noch vor wenigen Jahren war es dabei gängige Praxis, das Markisentuch mit zwei parallelen Nähten und einem sicheren Stich zu vernähen. Inzwischen ist man dazu übergegangen, die Ränder stattdessen zu verkleben, dazu können unterschiedliche Techniken zum Einsatz kommen. Einerseits kann mit farblosem Kleber gearbeitet werden, andererseits ist eine Art Verschweißen der Stoffbahnen möglich, ohne dass dazu ein eigenes Klebemittel zum Einsatz kommen müsste. In einem so genannten Hochfrequenz-Schweißverfahren werden zwei Tuchseiten miteinander verbunden. Der entscheidende Vorteil der Klebetechniken liegt dabei darin, dass die Tuchseiten/-ränder und damit das gesamte Markisentuch damit deutlich langlebiger geworden sind. Die herkömmlichen Nähte waren erheblich anfälliger gegenüber UV-Strahlung, so dass sie regelmäßig erneuert werden mussten. Mit verschweißten Rändern/Seiten tritt diese Problematik nun nicht mehr auf. Zudem ist es bei der Randbefestigung erforderlich, auf die Breite der entstehenden Doppellage Stoff zu achten. Sie sollte so schmal wie möglich und nur so breit wie nötig sein, denn durch das doppelte Legen des Stoffes entsteht an dieser Stelle eine weitaus geringere Lichtdurchlässigkeit, die in manchen Fällen nicht gewünscht wird. Mit einem möglichst schmalen Rand ist dieser Effekt jedoch kaum spürbar.

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